 Rennsteig |
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 Persönlichkeiten am Rennsteig
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  Begeisterung für Hertels Idee |
Als Johannes Bühring im Mai 1894 als Zweiter den Gründungsaufruf von Hertel unterzeichnete, da war der
Nichtthüringer von Arnstadt aus, wo er als Gymnasialoberlehrer tätig war, schon dabei, den Thüringer
Wald und seine Wanderwege zu erkunden. Unverzüglich wurde er Wander- und Forschungsgenosse Ludwig
Hertels. So kam es zu gemeinsamen Erkundungen des Rennsteiges und zur gemeinsamen Herausgabe des
Bergwanderführers bereits im Gründungsjahr des Rennsteigvereins. Fast gleichzeitig erschien Brühnings
'Routenkarte des Thüringer Waldes' , die, später vom Thüringer-Wald-Verein betreut, viele Neuauflagen
erlebte.
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  Herz und Sinn für den Rennsteig |
Auf der Generalversammlung des Verbandes des Deutschen Geschichts- und Altertumsvereine im Herbst
1896 hielt der Mitstreiter Hertels einen zündenten Rennsteig-Vortrag, der dann auch der im westlichen
von ihm formulierten und der Versammlung zur Genehmeigung vorgelegten Rennsteig-Rundfrage beigefügt
wurde. 1898 veröffentlichte er die Schrift 'Der Rennsteig als Reiseziel' und warb damit für den
Kammweg. Zunächst gemeinsam mit Ludwig Hertel, dann dessen Werk weiterführend hatte Johannes Bühring
massgeblich Anteil daran, den Rennsteig zum best erforschten deutschen Wanderweg zu machen. 1910 gab
er die zweite Auflage des Führers 1 heraus, 1930 die erweiterte dritte Auflage. Für den Führer 2 und
das 'Mareile' erbrachte er wesentliche Beiträge. 1929 legte er 'Des Rennsteigs steinerne Chronik' vor.
Unzählige Male wanderte er über den Rennsteig, dessen Anschluss- und Nebenstrecken, um immer wieder
seinen Führer und seine Karten ergänzen und verbessern zu können.
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